Influencer – Blogger – YouTuber – STEUERN

Die Generation Z macht es vor. Ob nebenberuflich oder sogar hauptberuflich. Beliebtheit durch viele Follower, Likes und Shares kann schnell zu guter Bezahlung, Vergünstigungen oder Annehmlichkeiten führen. Steuerrechtlich sind die Einkünfte, Einnahmen, Umsätze, Geschenke, Rabatte u.a. nicht immer eindeutig und schnell einzuordnen. Ob Gewerbesteuer, Einkommensteuer und Umsatzsteuer anfallen oder sogar monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldungen abzugeben sind, sollte unbedingt beim Steuerberater geklärt werden, denn Sanktionen vom Finanzamt können schnell teuer werden. Zudem, wer möchte nicht wissen, ob sich das, was man tut überhaupt rentiert? Also, es lohnt sich, das Tun auch Mal steuerlich abzuklären.

Keine anteiligen Kosten bei Gebäudenutzung einer Tagesmutter

FG Baden-Württemberg, Urteil v. 7.5.2019 – 8 K 751/17

In dem Urteil wurden einer Tagesmutter Kosten für die Nutzung ihres Privathauses zur Betreuung der Kinder untersagt, da diese nicht die zur Verfügung stehenden Pauschalkosten überschritten, nachdem die Finanzverwaltung den Aufteilungsmaßstab überprüft hatte. Im Streitfall existiert kein sachgerechter Aufteilungsmaßstab. Das Gebäude wird abwechselnd betrieblich und privat genutzt. Eine zeitliche Zuordnung ist nicht möglich.

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