Jetzt noch handeln! – Widerruf bei Keditverträgen

An dieser Stelle möchten wir Sie auf eine gravierende Gesetzesänderung im Bereich der Immobilienfinanzierungen hinweisen, die in Kürze für Sie den Verlust von Erstattungsansprüchen im fünfstelligen Bereich nach sich ziehen könnte.

Zahlreiche Banken haben in der Vergangenheit gegen Verbraucherrechte verstoßen, indem sie ihre Kunden falsch über das Widerrufsrecht belehrt haben. Der Bundesgerichtshof hat deshalb in Präzedenzurteilen entschieden, dass betroffenen Verbrauchern gegen ihre Bank ein erheblicher Rückzahlungsanspruch zustehen kann.

Nur noch bis zum 21. Juni 2016 können Immobilienkredite, die zwischen dem 2. November 2002 und dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden, widerrufen werden, wenn die im Vertrag enthaltene Widerrufsbelehrung fehlerhaft ist. Dies ist nach einer Erhebung der Verbraucherzentrale bei etwa 80 % der in diesem Zeitraum abgeschlossenen Kreditverträge der Fall.

Typische Fehler der Banken liegen in Formulierungen wie: „Die Frist beginnt frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“ oder „die Frist beginnt mit Eingang des von Ihnen unterzeichneten Darlehensvertrages bei der Bank“.

Betroffen sind auch bereits abgelöste oder umgeschuldete Verträge.

Häufig sind Immobilienfinanzierungen der ING DiBa, der DKB, der BHW, der DSL betroffen, aber auch verschiedener anderer Banken, Bausparkassen, Sparkassen und Genossenschaftsbanken wie Volksbank oder Sparda-Bank.

Nach allgemeinen Erfahrungen kann z.B. eine Immobilienfinanzierung von 150.000 €, die bis zur Umschuldung oder Ablöse zehn Jahre lang mit 4,8 % Nominalzins und 1 % Tilgung gelaufen ist, einen Erstattungsanspruch von mehr als 12.000 € auslösen.

Aber auch die Möglichkeit, jetzt vorzeitig und ohne Vorfälligkeitsentschädigung umzuschulden und schon lange vor Ende der ursprünglichen Zinsbindung in den Genuss der historisch niedrigen Zinsen zukommen, kann einen Widerruf finanziell sehr attraktiv machen.

Hier ist jedoch sehr große Eile geboten, da vor dem 21. Juni 2016 auch Gewissheit darüber bestehen muss, dass eine Anschlussfinanzierung gelingt.

Nach dem 10. Juni 2010 geschlossene Verträge weisen dagegen nur noch eine geringe Fehlerquote auf.

Wir und unsere Partner bieten die Möglichkeit einer Ersteinschätzung dahingehend, ob ein Widerruf denkbar ist.

Für eine Ersteinschätzung erreichen Sie uns telefonisch unter 034291 34 80 17 oder per E-Mail unter info@steuerberatung-drews.de. Gern stellen wir auch den Kontakt zu unseren Spezialisten her. Wenn Sie unsicher sind, handeln Sie bitte unverzüglich!

Gerne stehen wir Ihnen auch in anderen rechtliche und steuerliche Fragen zur Verfügung.

Sollten sich Fragen Ihrerseits ergeben, zögern Sie bitte nicht, uns wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren.

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